Volkshaus - Die Seele von Neu Zittau: 13. Juni ab 15 Uhr für alle. Zu Gast: Günther Fischer und Tochter Laura

Die Seele von Neu Zittau: 
Das Volkshaus. 
Zu Gast: 
Günther Fischer 
und Tochter Laura. 
Sie treten auf.
Bürgermeisterkandidat André Organiska lädt alle ein: In die Seele von Neu Zittau. Dem Volkshaus an der Spree.
 
Feiern in Neu Zittau: Volkshaus an der Spree. André Organiska öffnet zur Bürgermeister-Wahlparty noch einmal den traditionellen Standort des bekanntesten Ausflugslokals an der Spreebrücke in Neu Zittau. Bei Frei-Kuchen und Kaffee sowie einem Faß Freibier das Volkshaus an der Spree genießen. Termin: 13. Juni 2014 ab 15 Uhr. Es sind ausdrücklich alle eingeladen!

Dabei präsentiert Organiska einen einmaligen musikalischen Leckerbissen: Den Auftritt von Günther Fischer und Tochter Laura in Neu Zittau am Volkshaus. Der seit 43 Jahren mit der Gemeinde eng verbundene Komponist und Ausnahmemusiker tritt somit erstmals in Gosen-Neu Zittau auf.
"Ich bin stolz darauf, dass Günther Fischer und seine Tochter Laura bereit sind, einen Querschnitt aus den Werken zu diesem Anlass zu präsentieren", so Organiska. Dabei ist der Eintritt frei.

Anlass ist die am 15. Juni anstehende Stichwahl zum Bürgermeister der Gemeinde Gosen-Neu Zittau. André Organiska gelangte auf Grund der hohen Stimmenzahl in das zweite Votum.

Das direkt an der Spree gelegene Ausflugslokal "Volkshaus" stand Jahrzehntelang für Erholung, Entspannung und Natur. Hier fanden Familienfeiern, Gesangsauftritte und Vereinsfestes statt. Es wurde getanzt und gefeiert, gelebt und genossen. Mit Boot und Schiff konnte angelegt werden. Bis heute steht der Ort für "hier können Familien Kaffee kochen..." und ist damit weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt geworden. Ja noch heute kommen Paddler die Spree entlang, um dort Verweilen zu wollen. Auf Grund der Entwicklung, schloss die Einrichtung jedoch vor vielen Jahren. Doch nun bietet André Organiska nebst Team die Möglichkeit, die alte Zeit aufleben zu lassen.

Bei Frei-Kuchen und Kaffee sowie einem Faß Freibier sind alle herzlich eingeladen. 


Genießen Sie den Tag und Abend am Ort der Seele von Neu Zittau bei Musik und Leierkastenmann. Diskutieren Sie mit André Organiska und seinem Team z.B. über Ortsentwicklungskonzept, Angebote für Kinder und Jugendliche, Touristische Angebote, Demografie, Förderung des Ehrenamtes, Umwelt- und Natur, Infrastruktur, Ortsumgehung, Mitsprache und alles was Sie bewegt.

Anlass ist die am 15. Juni anstehende Stichwahl zum Bürgermeister der Gemeinde Gosen-Neu Zittau. André Organiska (CDU) gelangte auf Grund der hohen Stimmenzahl in das zweite Votum. Bitte gehen Sie am 15. Juni wählen und lassen Sie sich nicht vom bisherigen Stimmergebnis beeinflussen! Treffen Sie ihre Entscheidung!

Wer am 25. Mai Briefwahl nutzte, erhält nun automatisch den Wahlschein zugesandt. Wer vielleicht von der Masse der Bewerber zuletzt unentschlossen war, hat es nun mit nur zwei Stichwahlteilnehmern einfacher.

Den Wandel wählen! Der Ortsteil Neu Zittau, zusammen mit den Gemeindeteilen Burig und Steinfurt, gehört mehr in das Blickfeld des Bürgermeisters und der Verantwortlichen.  


Zur Historie des Ausflugslokals
Das uns bekannte “Volkshaus” wurde bereits 1805 erstmals als “Spreebordkrug” urkundlich erwähnt und existierte schon lange vor 1900 als Restaurant “Am Spreebord”. Um 1898 war Albert Post, etwa ab 1900 Wilhelm Gärisch Betreiber des Restaurants, das dann auch schon zum Spreeufer eine Terrassenanlage und Bootsanleger hatte.

Bereits um 1910 ermöglichte ein befestigter Steg das Anlegen größerer Personenschiffe, wie der “Lydia” und des Motorbootes “Ernst”, die zwischen Erkner und Hohenbinde verkehrten; sowie 2x wöchentlich  sogar ab Berlin. In den 30er Jahren wurde die Bierhalle “Zum letzten Neu Zittauer” an der Straßenseite errichtet. Besitzer war damals Albert Rothe. Es gab einen Eiskeller unter der Terrasse und zwei überdachte Kegelbahnen. Das Restaurant war ein beliebtes Ausflugsziel und Treffpunkt von Vereinen, z.B. des Arbeiter Radfahrbundes “Solidarität”, Ortsgruppe Neu Zittau (um 1929).

Später ging das Restaurant in den Besitz der Gemeinde über, die es nach dem Kriege sanierte und in “Volkshaus” umbenannte. Von 1950-57 wurde es von Mieze Rummler betrieben. Es ist bekannt, dass 1955 eines von vier Ferienlagern in Neu Zittau mit 120 Kindern aus Klingenthal und 10 aus der BRD im “Volkshaus” untergebracht war.

Am 15.03.1957 wurde es von der Gemeinde dem KONSUM zur Nutzung übergeben und wurde lange Zeit von der Familie Käfert betrieben. Das “Volkshaus” wurde davor und fortan durch eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie Tanzabenden, Diskos, Heimatfesten, Pfingstkonzerten, Hochzeiten, Jugendweihen, Silvesterbällen, Schauveranstaltungen etc. bekannt und war Veranstaltungslokal für Chöre, Jagd- und Anglervereine, Feuerwehr, Seniorenclub, Behindertenverband, Kleintierzüchterverein, Bürgerversammlungen, Parteien und gesellschaftliche Organisationen. So schrieb der NEUE TAG am 27.4.1960: “Neu Zittau gehört zur Perlenkette um Berlin. Die KONSUM-Genossenschaft hielt ihre diesjährige Delegiertenkonferenz in der herrlichen Kulturstätte “Volkshaus” Neu Zittau ab", und am 26.10.74 sagte der damalige Bürgermeister Dieter Schrader dem Blatt sinngemäß: “… in den Tagen da die Sonne schien, tummelten sich von Montag bis Sonntag bei uns tausende Erholungssuchende, was zeigt welchen Zuspruch unsere KONSUM-Gaststätte zu jeder Stunde hat".


Nicht zuletzt war das “Volkshaus” durch sein exzellentes Speisenangebot, wie Wild, Fisch, Geflügel usw... weit über die Ortsgrenzen beliebt. Zur Zeit der Rentnerreisen mit 20,00 DM Zwangsum-tausch bis nach Westberlin und in die BRD. Ich kann mich noch gut an das von uns häufig genutzte Angebot eines ganzen gebratenen Zanders für 7,50 Mark erinnern. Insbesondere auch die bei uns im Ort und in der Umgebung angesiedelten Wochenendler nutzten diese Möglichkeit, was sich insbesondere an Wochenenden in gefüllten Gasträumen, Saal und Außenanlagen widerspiegelte. Für Boots- und Radwanderer war das “Volkshaus” beliebter Anlaufpunkt, zumal damals auch noch Motorboote auf der Müggelspree fahren durften. Dies setzte sich auch nach der Wende noch eine Zeit lang fort.

Später betrieb Thomas Radloff das “Volkshaus”, das immer mehr an Boden verlor, nicht zuletzt auch durch die Entwicklung der Preise und der Veränderung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung. (Arbeitslosigkeit, Geldmangel; aber auch Reisefreiheit zu ferneren Zielen, Autokauf und dadurch Erhöhung der Mobilität). Letztendlich wurde das Restaurant geschlossen.

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